Wer sich in und um Hamburg nach einer Immobilie umsieht, kann unterschiedliche Preisentwicklungen ausmachen: Neue Häuser wurden 2024 im Schnitt günstiger, neue Wohnungen teurer.
Während man für den Kauf einer neuen Wohnung in und um Hamburg im vergangenen Jahr teils deutlich mehr auf den Tisch legen musste, sanken die Preise für neue Häuser. Das geht aus dem LBS-Immobilienmarktatlas 2025 hervor, für den das Forschungsinstitut FUB IGES im zweiten Halbjahr 2024 über 17.600 öffentlich zugängliche Immobilien-Angebote ausgewertet hat.
Demnach stieg der Durchschnittspreis für neue Wohnungen in der Hansestadt um 7,6 Prozent zum Vorjahr. Der für neue Häuser sank hingegen um 4,9 Prozent.
Im Umland fiel die Entwicklung den Angaben zufolge ähnlich, aber nicht ganz sei deutlich aus: Neue Wohnungen verteuerten sich hier im Schnitt um 2,7 Prozent, während die Preise für neue Häuser außerhalb der Stadtgrenzen nur um 0,4 Prozent zurückgingen.
Kaum Preisveränderung bei Bestandsimmobilien
Bei den Bestandsimmobilien waren hingegen kaum Veränderungen zu beobachten: Der Durchschnittspreis für Bestandshäuser in Hamburg lag laut Atlas fast unverändert bei 5.120 Euro pro Quadratmeter, der für Bestandswohnungen stieg leicht um 1,6 Prozent auf 6.034 Euro.
Im Umland sank der Preis für Bestandshäuser minimal um 0,4 Prozent auf 3.149 Euro. Für bestehende Wohnungen mussten wie im Jahr zuvor im Schnitt 3.063 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.