Angriffe mit Messern gehen zurück. Oft handelt es sich um Bedrohungen. Sachsen-Anhalts Landespolizei kann eine hohe Aufklärungsquote vorweisen.
In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Messerangriffe gesunken. Im vergangenen Jahr sind landesweit 936 solcher Angriffe gezählt worden, 133 weniger als 2023, wie das Innenministerium in Magdeburg mitteilte. Das entspreche einem Rückgang um etwa zwölf Prozent. 795 Fälle konnten demnach im Vorjahr aufgeklärt werden, was einer Quote von 85 Prozent entspricht.
Von den zwischen Januar und Dezember 2024 registrierten Messerangriffen seien mehr als die Hälfte (481) als Bedrohungen eingestuft worden. Laut Ministerium habe es zudem 293 Körperverletzungsdelikte und 120 Raubdelikte gegeben. Insgesamt 800 Tatverdächtige seien ermittelt worden, davon seien 696 Männer gewesen, hieß es. Bei den Ermittelten handelte es sich den Angaben zufolge größtenteils um Erwachsene. 127 waren Jugendliche und 67 Kinder, wie es hieß.